Nachdem ihr Alltag über Monate außer Kraft gesetzt war, geht es nun Schritt für Schritt zurück in Richtung Normalität: Vielleicht freuen sich gerade die Kinder am meisten über die Lockerungen der Corona-Einschränkungen. In der Unterkunft für Geflüchtete an der Berliner Wolfgang-Heinz-Straße standen Anfang Juni gleich zwei Feste für die jüngsten Bewohner*innen an, auf die man so lange verzichten musste.

Die Betreuer*innen von European Homecare gestalteten für den Internationalen Kindertag am 1. Juni verschiedene Stationen. Den Start machte ein Ton-Workshop, bei dem die Kinder fantasievolle Gestalten kreieren konnten. Auf dem Hof bereiteten die Mitarbeiter*innen der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit Bewegungsspiele vor – vom Parkours mit dem Roller über Dosenwerfen bis hin zum Seilspringen war alles dabei. Eine Bastelecke richtete spok sport und kultur ein, worüber sich vor allem die Kleinsten freuten. In einem weiteren Bereich klärte ein EHC-Mitarbeiter über Kinderrechte mithilfe von Bildern, Büchern und Texten in altersgerechter Sprache auf. Die meistbesuchte Ststion, an der auch die Erwachsenen gerne vorbeischauten, war der Stand mit leckeren veganen Waffeln.

Schon wenige Tage später stand eine weitere Feier an. Eigentlich sollten die Mädchen, die am Tanz- und Theaterkurs der “Power Girls” teilnehmen, bei einem Kinderfest ihren ersten großen Auftritt haben. Da dieses abgesagt wurde, veranstaltete das Team der Wolfgang-Heinz-Straße kurzerhand ein eigenes Kinderfest. Dank des großen Engagementes von MaMis en Movimiento und mit technischer Unterstützung durch die Hufelandschule wurde ein phantastisches Stück auf die Bühne gebracht. Für noch mehr Spaß und Spannung mit Spielen, Kinderschminken und Siebdruck sorgten die Unterstützer*innen von Vielfarb, spok und den Falken mit dem Antirassistischen Spielmobil. EHC bedankt sich herzlich bei allen Helfer*innen für die großartige Unterstützung.

Eindrücke der Feste finden Sie in unserer Galerie: